Operative Zahnentfernung in Potsdam

In manchen Fällen reicht es nicht aus, einen Zahn "normal" mit der Zange zu ziehen. Zum Beispiel wenn der Zahn zerbrochen ist und sich nicht greifen lässt. Oder wenn der Zahn unter dem Zahnfleisch verborgen liegt.

Die operative Zahnentfernung ist ein routinierter Eingriff, den wir in unserer oralchirurgischen Praxis Dr. Bühring in Potsdam fast täglich durchführen.

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Persönliche Worte

Der schönste Satz in meinem Beruf kommt nicht vor dem Eingriff, sondern danach. Wenn jemand, der wochenlang Angst hatte, sich aufrichtet und sagt: „Ach war's das jetzt schon?" Das ist toll und passiert öfter, als Sie vielleicht denken. Und jedes Mal ist das ein kleiner Beweis, dass die Vorstellung von einer operativen Zahnentfernung meist schlimmer ist als der Eingriff selbst.

Ich weiß, dass dieser Satz Ihnen jetzt, vor dem Termin, nicht hilft. Sie können ihn ja noch nicht selbst gesagt haben. Aber vielleicht hilft die Information, dass Sie nicht der erste Mensch sind, der mit klopfendem Herzen in der Praxis sitzt – und dass die meisten am Ende mit einem leiseren Herzen wieder gehen.

Unterschrift von Oralchirurg Dr. Karl Bühring

In Kürze: Was ist eine Zahnentfernung?

Bei einer normalen Zahnentfernung wird der Zahn mit einer Zange gefasst und vorsichtig herausgehoben. Voraussetzung: Es ist genug vom Zahn vorhanden, der gut greifbar im Mund steht.

Bei einer operativen Zahnentfernung ist das nicht der Fall. Der Zahn ist zum Beispiel abgebrochen, verkeilt mit dem Nachbarzahn oder steckt noch im Kieferknochen fest. In diesen Fällen gehen wir einen Schritt weiter: Wir legen das Zahnfleisch behutsam zurück, schauen direkt auf den Zahn, teilen ihn bei Bedarf in kleinere Stücke und entfernen ihn Stück für Stück.

Da wir den Zahn gezielt und kontrolliert herausnehmen, ist der Eingriff für das umliegende Gewebe oft schonender als ein gewaltsames Ziehen.

In unserer Praxis für Oralchirurgie Dr. Karl Bühring in Potsdam gehört die operative Zahnentfernung zu den häufigsten Eingriffen. Wir nutzen 3D-Diagnostik, wenn die Lage des Zahnes es erfordert, und arbeiten mit Techniken, die das umliegende Gewebe und den Knochen so weit wie möglich schonen – auch im Hinblick auf eine spätere Implantatversorgung.

Wann muss man einen Zahn operativ ziehen lassen?

Diese Situationen führen typischerweise zu einer operativen Entfernung:

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Wann Lieber Zahnentfernung statt Wurzelspitzen­resektion?

Wann ist ein Provisorium nach der Zahnentfernung sinnvoll?

Das hängt davon ab, welcher Zahn entfernt wurde und was als nächstes geplant ist.

Ein Provisorium ist ein vorübergehender Zahnersatz, der die Zahnlücke schließt, bis die endgültige Versorgung steht.

Wann ein Provisorium sinnvoll ist:

Wenn ein Weisheitszahn oder ein nicht sichtbarer Backenzahn entfernt wurde oder die Lücke ohnehin bald durch ein Implantat oder eine Brücke versorgt wird, ist meist kein Provisorium nötig.

Was in Ihrem Fall passt, schauen wir uns beim Beratungstermin gemeinsam an.

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Wie läuft die operative Zahnentfernung bei uns ab?

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Häufige Fragen

Je nach Lage und Schwierigkeit des Zahnes dauert der Eingriff meist 20 bis 60 Minuten. Insgesamt sind Sie mit Vorbereitung und Nachbesprechung etwa 45 Minuten bis eineinhalb Stunden bei uns.

Während des Eingriffs haben Sie keine Schmerzen. Sie sind örtlich betäubt (auf Wunsch auch sediert oder in Vollnarkose).

Nach dem Eingriff ist eine gewisse Wundschmerzphase normal, die mit dem verordneten Schmerzmittel in den meisten Fällen gut beherrschbar ist.

Wer das Schmerzmittel rechtzeitig nimmt, sich die ersten drei Tage Ruhe gönnt, konsequent kühlt und in der ersten Woche nicht raucht, ist meist nach vier bis sieben Tagen wieder im normalen Alltag.

Hier etwas ausführlicher:

Bei einer operativen Entfernung ist die Schmerzphase etwas länger als bei einer einfachen Zahnentfernung mit der Zange. Wir haben das Zahnfleisch zurückgelegt, gelegentlich den Knochen geöffnet und meist genäht. Das spürt der Körper. Trotzdem folgt der Schmerz einem klaren Verlauf, mit dem die meisten Patientinnen und Patienten gut zurechtkommen.

Tag des Eingriffs: Solange die Betäubung wirkt (etwa 2 bis 4 Stunden), spüren Sie nichts. Wenn sie nachlässt, kommt ein dumpfer Wundschmerz, manchmal mit leichtem Pochen. Das verordnete Schmerzmittel nehmen Sie idealerweise schon, bevor die Betäubung ganz weg ist.

Tag 1 und 2: Die spürbarsten Tage. Schwellung und Wundschmerz erreichen meist am zweiten Tag ihren Höhepunkt, oft begleitet von einer eingeschränkten Mundöffnung. Schmerzmittel nehmen Sie jetzt regelmäßig nach festem Plan, nicht erst, wenn der Schmerz richtig da ist.

Tag 3 bis 4: Es geht spürbar bergauf. Die Schwellung beginnt zurückzugehen, der Schmerz wird deutlich schwächer. Viele kommen jetzt mit weniger Tabletten aus oder lassen sie ganz weg.

Tag 5 bis 7: Die meisten brauchen kein Schmerzmittel mehr. Eine leichte Empfindlichkeit beim Kauen, beim weiten Öffnen des Mundes oder am Faden ist normal. Scharfer Schmerz aber nicht.

Nach einer Woche bis zehn Tagen: Die Wunde ist außen verschlossen, die Fäden werden gezogen, das Schmerzempfinden ist weitgehend weg. Druckempfindlichkeit kann noch ein paar Tage länger bleiben – das ist normal und kein Grund zur Sorge.

Was die Dauer bei einer operativen Entfernung beeinflusst:

- Wie aufwendig der Eingriff war: Ein operativ entfernter Wurzelrest ist nach 3–4 Tagen meist kein Thema mehr. Die Entfernung eines verlagerten Weisheitszahnes oder eines tief im Knochen liegenden Zahnes kann eine volle Woche brauchen (siehe auch Weisheitszahn-OP).

Wie viel Knochen bearbeitet wurde: Je mehr Knochen wir freilegen mussten, desto länger reagiert der Körper.

Ob genäht wurde: Eine Naht zieht etwas, vor allem in den ersten zwei bis drei Tagen.

Ihre individuelle Heilung: Manche heilen schneller, manche langsamer. Alter, Allgemeingesundheit und Genetik spielen eine Rolle.

Ob Sie rauchen: Raucher haben deutlich länger Schmerzen, weil die Wundheilung schlechter verläuft. Bei operativen Entfernungen ist der Unterschied besonders deutlich.

Ob Sie sich schonen: Wer am Tag nach dem Eingriff wieder arbeitet und Sport macht, verlängert die Schmerzphase – manchmal um Tage.

Wann der Schmerz noch normal ist:

in den ersten 2 bis 3 Tagen, dumpf, mit Druckgefühl

- pochend, wenn Sie sich bücken oder hinlegen

- beim Mundöffnen oder Kauen

- mit Schmerzmittel gut beherrschbar

- nach Tag 3 langsam schwächer werdend

Wann Sie uns anrufen sollen:

- wenn der Schmerz nach Tag 3 wieder zunimmt statt schwächer zu werden

- pulsierender, starker Schmerz, der mit Schmerzmittel kaum besser wird

- ein dumpfer Schmerz, der bis ins Ohr, in die Schläfe oder den Hals ausstrahlt

- Fieber über 38 °C

- schlechter Geschmack im Mund oder starker Mundgeruch

- eine Schwellung, die nach Tag 3 schlimmer wird statt besser

- Sie haben einfach das Gefühl, dass etwas nicht stimmt

Häufigste Ursachen bei operativen Entfernungen:

- Trockene Wundhöhle (Alveolitis sicca): Das schützende Blutgerinnsel ist verloren gegangen, der Knochen liegt frei. Typisch ist starker, pulsierender Schmerz drei bis vier Tage nach dem Eingriff, oft mit schlechtem Geschmack.

- Wundentzündung: Schmerz mit Schwellung, Rötung, Fieber oder Eiter.

- Hämatom-Druck: Ein Bluterguss im Gewebe kann auf umliegende Strukturen drücken und Schmerz auslösen.

In allen Fällen gilt: Rufen Sie uns an. Komplikationen sind gut behandelbar, sollte aber zeitnah angeschaut werden.

In den ersten Tagen ist alles erlaubt, was weich, lauwarm und nicht krümelig ist. Diese Lebensmittel haben sich besonders bewährt:

- Joghurt und Quark (ohne Stücke)
- Apfelmus
- Pudding
- Milchreis
- pürierte Suppen (lauwarm)
- Kartoffelpüree
- Rührei
- weich gekochte Nudeln
- weich gegartes Gemüse (Karotten, Zucchini, Kürbis)
- weicher Fisch
- Haferbrei
- reife Banane
- Avocado
- Hummus

Meiden Sie in den ersten 7 bis 10 Tagen: 
Heißes, Scharfes, Saures
- Hartes und Krümeliges (Brotkrusten, Nüsse, Chips, Müsli)
- Klebriges (Karamell, Lakritz, weiches Toastbrot)
- Spitzes (Gräten, Knochensplitter)
- Alkohol
- Strohhalme (der Unterdruck kann das Blutgerinnsel lösen)

Kauen Sie konsequent auf der nicht operierten Seite.

Was viele vergessen:
Auch wenn Sie wenig Appetit haben – essen Sie etwas. Ihr Körper braucht jetzt Eiweiß und Vitamine für die Wundheilung. Eine Tasse warme Suppe und ein Joghurt sind besser als gar nichts. Trinken Sie viel Wasser oder lauwarmen Tee. Das hält die Mundschleimhaut feucht und unterstützt das Spülen ohne aktives Gurgeln (das ist in den ersten Tagen verboten).

In den ersten 24 Stunden sollte Sie gar keinen Kaffee trinken. Er ist meist heiß und kann Nachblutungen auslösen. Ab Tag 2 dürfen Sie wieder, aber lauwarm und in Maßen.

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man nach einer Zahn-OP gar keine Milchprodukte essen darf. Die Wahrheit ist differenzierter:

Wenn Sie kein Antibiotikum nehmen: Milchprodukte sind völlig in Ordnung. Joghurt und Quark sind sogar ideal, weil sie weich, kühlend und nahrhaft sind.

Wenn Sie ein Antibiotikum bekommen haben: Hier wird es relevant. Manche Antibiotika binden sich an das Kalzium in Milchprodukten und verlieren dadurch ihre Wirkung. In diesem Fall sollten Sie zwei Stunden vor und nach der Tabletteneinnahme keine Milchprodukte verzehren.

Bei einem klassischen Antibiotikum wie Amoxicillin (das bei zahnärztlichen Eingriffen am häufigsten verschrieben wird): Hier gibt es keine relevante Wechselwirkung mit Milchprodukten. Sie dürfen weiter Joghurt essen.

Wenn wir Ihnen ein Antibiotikum verschreiben, sagen wir Ihnen direkt dazu, ob Sie auf Milchprodukte oder andere Lebensmittel achten müssen. Im Zweifel: Fragen Sie nach.

Die Wundheilung folgt einem biologischen Tempo, das sich nicht überlisten lässt. Ein bestimmtes Wundermittel, das alles halbiert, gibt es nicht. Aber Sie können viel dazu beitragen, dass die Heilung ungestört verläuft.

Was die Heilung wirklich unterstützt:

- Ruhe in den ersten Tagen. Schlafen Sie ausreichend, schonen Sie sich. Im Schlaf repariert der Körper Gewebe besonders effektiv.

Kopf hochlagern, vor allem in der ersten Nacht. Ein zusätzliches Kissen senkt den Druck im Wundbereich und reduziert die Schwellung.

Kühlen in den ersten 24 Stunden. Das mindert die Schwellung, was die Heilung indirekt beschleunigt.

Konsequente, sanfte Mundhygiene. Putzen Sie weiter Ihre Zähne, sparen Sie nur den OP-Bereich aus. Eine saubere Mundhöhle hat weniger Bakterien, die die Wunde stören könnten.

- Eiweißreich essen. Eiweiß ist der Grundbaustoff für neues Gewebe. Joghurt, Quark, Rührei, Hüttenkäse, weicher Fisch, Hummus – alles, was weich und proteinreich ist.

Vitamin C und Zink unterstützen die Gewebeneubildung. Eine Banane, ein Smoothie mit Beeren (ohne Strohhalm), pürierte Suppen mit Karotten und Kürbis – das deckt schon viel ab.

Genug trinken. Mindestens 1,5–2 Liter Wasser oder lauwarmen Tee am Tag. Wenig getrunken zu haben verzögert die Heilung mehr, als viele denken.

Was die Heilung ausbremst (und was Sie meiden sollten):

- Rauchen. Der größte vermeidbare Heilungs-Verzögerer. Nikotin verengt die Blutgefäße, weniger Blut bedeutet weniger Nährstoffe in der Wunde. Wenn Sie es schaffen, in den ersten zwei Wochen ganz auszusetzen, holen Sie tagelang Heilungszeit raus.

Alkohol. Stört die Wundheilung und reagiert mit Schmerzmitteln. Mindestens 48 Stunden Pause.

Stress und körperliche Belastung. Sport, schwere Arbeit, lange Tage – alles, was den Körper auslaugt, geht zulasten der Heilung.

Spülen mit Wucht. Zerstört das schützende Blutgerinnsel und führt im schlimmsten Fall zur trockenen Wundhöhle.

Trinken mit Strohhalm. Der Unterdruck löst das Gerinnsel.

Zu kalte oder zu heiße Speisen. Beides reizt das Gewebe.

Zucker und Fertigprodukte. Sie schwächen das Immunsystem und liefern wenig von dem, was der Körper jetzt braucht.

*Triggerwarnung: Wunden*

In den ersten Tagen ist die Wunde nicht „schön" – das ist normal.

So sieht eine gesunde Heilung aus:

Tag 1–2: Die Wunde ist mit einem dunkelroten bis bräunlichen Blutgerinnsel gefüllt. Das ist ein gutes Zeichen: Das Gerinnsel schützt den Knochen darunter. Bitte nicht herauspusten, herausspülen oder mit der Zunge daran herumspielen.

Tag 3–5: Das Gerinnsel verändert sich, wird gelblich-weiß bis grau. Das sieht oft beunruhigend aus, ist aber kein Eiter, sondern ein natürlicher Heilungsbelag (Fibrin). Die Wundränder beginnen sich zu schließen.

Tag 6–10: Die Schleimhaut wächst zusammen, die Wunde sieht zunehmend rosafarben aus. Fäden werden gezogen oder lösen sich von selbst.

Nach 2–3 Wochen: Die Wundoberfläche ist meist vollständig geschlossen. Der Knochen darunter braucht noch etwas länger.

Nein, in den allermeisten Fällen nicht.

Im Gegenteil: Eine bestehende Entzündung ist oft genau der Grund, warum der Zahn überhaupt entfernt werden muss. Was viele Patientinnen und Patienten denken: „Erst Entzündung weg, dann Zahn ziehen". Das stimmt so nicht. Eine akute eitrige Entzündung sollten wir zwar zuerst mit einem Antibiotikum oder einer kleinen Entlastung beruhigen, damit die Betäubung gut wirkt und die OP sicher abläuft. Aber den Zahn dann zu ziehen, ist der einzige Weg, die Entzündungsquelle wirklich zu entfernen.

In unserer fachgerechten Praxis für Oralchirurgie Dr. Bühring in Potsdam ist das Risiko gering.

Gefährlicher ist es, einen entzündeten Zahn zu lange im Mund zu lassen. Die Entzündung kann sich dann auf den Kiefer, die Kieferhöhle oder sogar das Allgemeinbefinden ausweiten.

Bitte nicht selbst Hand anlegen – auch wenn es verlockend erscheint.

Wir wissen, dass kursierende Tipps manchmal funktionieren, aber das Selbstziehen ist ein echtes Risiko:

- Die Wurzel kann abbrechen und einen schwer entfernbaren Rest hinterlassen

Knochenstücke können absplittern

Nachbarzähne können beschädigt werden

- Es kann zu starken Blutungen kommen, die ohne Tamponade schwer zu stoppen sind

- Eine Wundinfektion ist sehr wahrscheinlich, weil weder Hände noch Werkzeug steril sind

- Im schlimmsten Fall: dauerhafte Nervenschäden oder eine offene Verbindung zur Kieferhöhle

Wenn ein Zahn wackelt oder weh tut: Rufen Sie uns an. Bei akuten Schmerzen finden wir schnell einen Termin. Außerhalb unserer Sprechzeiten finden Sie auf unserem Anrufbeantworter den zahnärztlichen Notdienst.

Das hängt davon ab, welche Variante in Ihrem Fall sinnvoll ist:

Sofortimplantat: keine Wartezeit. Der Zahn wird gezogen und das Implantat sofort in derselben Sitzung gesetzt.

Frühe Implantation: etwa 6 bis 8 Wochen, bis das Zahnfleisch geschlossen ist.

Verzögerte Implantation: etwa 3 bis 4 Monate, bis der Knochen die erste Heilungsphase hinter sich hat.

Klassische, späte Implantation: 4 bis 6 Monate, bis der Knochen vollständig ausgeheilt ist (die sicherste Variante bei schwierigen Ausgangslagen).

Mit Knochenaufbau: zusätzlich 3 bis 9 Monate, je nach Umfang.

Welche Wartezeit für Sie sinnvoll ist, sehen wir auf der 3D-Aufnahme. Wenn ein Implantat geplant ist, achten wir schon bei der Entfernung darauf, möglichst viel Knochen zu erhalten. Das macht die spätere Versorgung einfacher.

„Zahnextraktion" ist der medizinische Oberbegriff für jede Entfernung eines Zahnes.

In der Fachsprache unterscheidet man zwei Varianten:

Die einfache Extraktion mit Zange und Hebel, die in der Regel Ihre Hauszahnärztin oder Ihr Hauszahnarzt durchführt, wenn der Zahn gut greifbar ist.

Und die operative Extraktion, bei der wir das Zahnfleisch öffnen, um den Zahn freizulegen. Das wird nötig bei abgebrochenen, verlagerten oder schwierig gelegenen Zähnen. Genau das ist unsere Aufgabe als Oralchirurgen.

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