Zahnimplantat Potsdam

Fehlt Ihnen schon länger ein Zahn und die Lücke stört Sie zunehmend beim Sprechen oder Lachen? Hält Ihre Brücke nicht mehr wie früher? Ist einer Ihrer Zähne nicht mehr zu retten und Sie fragen sich, was als Nächstes kommt? Was auch immer Sie zu uns führt, egal, was Ihre Sorgen sind – Sie sind nicht allein damit. 

In unserer Praxis für Oralchirurgie Dr. Bühring in Potsdam mit Schwerpunkt Implantologie verhelfen wir Ihnen mit einem natürlich aussehenden Zahnimplantat zu neuer Lebensqualität!

Termin vereinbaren

Persönliche Worte

Über Zahnimplantate kursieren viele Geschichten. Die einen erzählen begeistert, ihr neuer Zahn fühle sich nach wenigen Wochen an, als hätte er schon immer dort gesessen. Die anderen berichten von monatelanger Geduld, einem zusätzlichen Knochenaufbau und Kosten, mit denen sie nicht gerechnet hatten.

Die Wahrheit liegt – wie so oft – irgendwo dazwischen, und sie ist bei jedem Menschen ein bisschen anders.

Was ich Ihnen versprechen kann: Wir reden mit Ihnen offen darüber, was in Ihrem Fall realistisch ist. Wir verkaufen Ihnen kein Implantat, wenn eine andere Lösung für Sie besser passt. Und wenn Sie am Ende des Beratungsgesprächs sagen „Ich brauche noch Bedenkzeit", ist das vollkommen in Ordnung. Eine gute Entscheidung darf reifen.

Wir gestalten Ihren neuen Zahn ganz in Ruhe!

Unterschrift von Oralchirurg Dr. Karl Bühring

In Kürze: Was ist ein zahnimplantat?

Ein Implantat ersetzt nicht den ganzen Zahn auf einmal, sondern in zwei Teilen: zuerst die Zahnwurzel, dann die Krone.

Die künstliche Wurzel ist eine kleine Schraube, meist aus Titan, manchmal aus Keramik. Sie wird in den Kieferknochen eingesetzt und wächst dort in den folgenden Wochen fest ein – ähnlich, wie eine echte Wurzel im Knochen verankert ist. Erst wenn diese Verbindung wirklich stabil ist, kommt die sichtbare Krone darauf.

Das Schöne daran: Sobald alles fertig ist, merken die meisten Menschen ihr Implantat im Alltag kaum noch. Sie kauen damit, sie putzen es wie einen normalen Zahn, sie vergessen zwischendurch einfach, dass dort einmal eine Lücke war. Genau das ist das Ziel.

Anzeichen, die für ein Zahnimplantat sprechen

Manchmal passiert es ganz plötzlich: ein Zahn geht verloren oder muss gezogen werden. Oft aber ist es ein schleichender Prozess: kleine Veränderungen, an die man sich gewöhnt, bis sie irgendwann doch auffallen. Genau an diesem Punkt lohnt sich ein Termin in unserer Praxis.

Termin vereinbaren

Wann ist ein Zahnimplantat sinnvoll?

Nicht jede Zahnlücke muss zwangsläufig mit einem Implantat versorgt werden. In unserer Praxis für Oralchirurgie prüfen jeden Fall individuell.

In diesen Fällen ist ein Implantat häufig sinnvoll:

Was kostet ein Zahnimplantat?

Eine ehrliche Antwort vorweg: „Was kostet ein Implantat?" lässt sich nicht seriös in einem Satz beantworten.

Die Kosten hängen davon ab, wie viele Implantate gesetzt werden, ob ein Knochenaufbau nötig ist, welches Implantatsystem zum Einsatz kommt und wie die Krone aussehen soll.

Als grobe Orientierung: Ein einzelnes Implantat mit Krone bewegt sich in Deutschland meist im Bereich von etwa 1.800 bis 3.500 Euro. Aufwendige Fälle mit Knochenaufbau können darüber liegen, einfache darunter. Diese Spanne ist groß – und genau deshalb bekommen Sie von uns vorab einen schriftlichen Heil- und Kostenplan.

Die gesetzliche Krankenkasse beteiligt sich am Festzuschuss für die Krone (so wie bei jedem anderen Zahnersatz auch). Das Implantat selbst ist eine Privatleistung. Wenn Sie eine Zahnzusatzversicherung haben, lohnt es sich, vor der Behandlung dort einen Kostenvoranschlag einzureichen.

Falls die Kosten ein Hindernis sind: Sprechen Sie uns an. Es gibt Möglichkeiten der Ratenzahlung, und es gibt manchmal auch Wege, die Behandlung zu staffeln, sodass sie für Sie planbarer wird.

Termin vereinbaren

Ablauf: 8 Schritte zu Ihrem Zahnimplantat

Termin vereinbaren

Häufige Fragen

Bei guter Pflege halten die meisten Implantate problemlos 15 bis 20 Jahre, oft auch deutlich länger. Studien zeigen Erfolgsraten von über 95 Prozent nach zehn Jahren. Das ist allerdings ein Durchschnittswert. Ihr eigenes Verhalten spielt eine große Rolle (Mundhygiene, Rauchen, Kontrollen).

Wir setzen Implantate auch bei Patientinnen und Patienten jenseits der 80, wenn die Gesundheit es zulässt.

Wichtig ist nicht das Alter im Pass, sondern der Zustand von Knochen, Zahnfleisch und Allgemeingesundheit.

„Abstoßung" im klassischen Sinn (wie bei Organen) gibt es nicht, da Titan oder Keramik neutral für den Körper sind.

Was vorkommen kann: Das Implantat wächst nicht richtig ein. Das passiert in etwa zwei bis fünf Prozent der Fälle, häufiger bei Rauchern und bei schlechter Mundhygiene. In dem Fall wird das Implantat entfernt, der Knochen heilt, und nach einigen Monaten kann ein neuer Versuch starten.

Solange die Betäubung wirkt, bitte gar nicht. Sie würden sich beißen, ohne es zu merken.

Nach Abklingen der Betäubung beginnen Sie weich, lauwarm und auf der nicht-operierten Seite.

Nach drei bis vier Tagen ist meistens vieles wieder möglich.
Bitte heben Sie sich harte Sachen wie Krusten oder Nüsse ein bis zwei Wochen länger auf.

In den ersten drei bis sieben Tagen besser nicht. Schwere Anstrengung lässt den Druck im Kopf steigen und kann Nachblutungen begünstigen. Sauna und Alkohol stören die Wundheilung.

Spazierengehen und alles, wobei Sie nicht ins Schwitzen kommen, ist dagegen gut.

Die ersten 24 Stunden sollten Sie ganz auf Kaffee verzichten.

Dafür gibt es zwei Gründe:
Erstens ist er meist heiß, und Wärme kann eine Nachblutung auslösen. Zweitens enthält Kaffee Koffein, das den Blutdruck leicht erhöht und damit ebenfalls Nachblutungen begünstigt.

Ab Tag 2 dürfen Sie wieder Kaffee trinken, aber bitte beachten:

- lauwarm statt heiß

- in Maßen (ein bis zwei Tassen)

- nicht auf der operierten Seite mit der Tasse anstoßen (nicht durch einen Strohhalm auf der OP-Seite trinken!)

- keine Mundspül­bewegungen mit dem Kaffee

Nach etwa einer Woche können Sie wieder normal Kaffee trinken, in gewohnter Menge und Temperatur.

Ein zusätzlicher Hinweis:
Kaffee färbt die Schleimhaut und kann frische Wundränder leicht reizen. Wenn Sie ohne Kaffee kaum aus dem Bett kommen, sollten Sie in den ersten Tagen auf koffeinhaltigen Tee (lauwarm) oder entkoffeinierten Kaffee ausweichen.

Das ist der einzige Punkt, an dem wir richtig deutlich werden: Rauchen ist der größte vermeidbare Risikofaktor für Implantatverlust.

Wenn Sie es schaffen, in den ersten zwei bis drei Wochen ganz auszusetzen, ist viel gewonnen. Komplett aufhören wäre natürlich noch besser – vielleicht ist das Implantat ja eine Chance.

Den eigenen Zahn erhalten: Wurzelbehandlung, Wurzelspitzenresektion, Krone. Kein Implantat ist so gut wie ein gesunder eigener Zahn.

Klassische Brücke: bewährte Lösung, aber dafür müssen jedoch zwei gesunde Zähne beschliffen werden

Klebebrücke (Maryland-Brücke): die schonende Variante ohne Beschleifen, besonders für Frontzähne und jüngere Menschen

Teilprothese: herausnehmbar, vergleichsweise günstig, aber mit sichtbaren Klammern und Belastung der Haltezähne

Vollprothese kostengünstig im zahnlosen Kiefer, dafür Abstriche bei Halt, Geschmack und Knochenabbau

Kombinationen mit Implantaten – Druckknopf- oder Stegprothese als „goldene Mitte" – sicherer Halt zum Bruchteil der Kosten einer reinen Implantatlösung

Gar nichts machen: Ja, auch das ist eine Option, aber mit Risiken (Nachbarzähne kippen, Gegenzahn wächst heraus, Knochen baut sich ab)

Eher zurückhaltend sind wir, wenn:

- Sie noch im Wachstum sind (bei Jugendlichen warten wir das Kieferwachstum ab)

- ein akut entzündetes Zahnfleisch oder eine schwere Parodontitis vorliegt (das behandeln wir erst)

- bestimmte Medikamente eingenommen werden, die die Knochenheilung beeinflussen (das besprechen wir individuell)

- Sie stark rauchen und nicht zumindest in der Heilungsphase aussetzen können

Netzwerk

Termin buchen